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Rekordsumme aus KfW-Mitteln für die Region – Michelbach: „Wichtige Beiträge für die Stabilisierung der Regionalen Wirtschaft“ – Überbrückungshilfe III beantragen

Coburg/Kronach – Aus Programmen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 219 Millionen Euro in die Region Coburg/Kronach geflossen. Das war Zuwachs von 185 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. Von der Gesamtsumme entfielen gut 99 Millionen Euro auf Programme zur Unterstützung von Betrieben wegen der Corona-Pandemie, wie der Wahlkreisabgeordnete Hans Michelbach am Dienstag mitteilte.

„Vor allem die Unternehmenshilfen, aber auch die Mittel aus den verschiedenen Förderprogrammen in den Bereichen Wohnungsbau und Energieeffizienz waren neben anderen Hilfen wichtige Beiträge zur Stabilisierung der regionalen Wirtschaft angesichts der Pandemie bedingten Herausforderungen“, erläuterte der CSU-Parlamentarier. Von den Corona-Hilfen entfielen 62,7 Millionen Euro auf den Landkreis Kronach, 26,5 Millionen Euro auf den Landkreis Coburg und zehn Millionen Euro auf die Stadt Coburg.

Neben den Corona-Hilfen trug auch die kontinuierlich steigende Inanspruchnahme der Förderprograme in den Bereichen Wohnungsbau und Energieeffizienz zur Ausweitung des KfW-Mittelzuflusses bei. So erhöhten sich die Zuweisungen aus den Energieeffizienz-Programmen binnen Jahresfrist von 48,8 Millionen Euro (2019) auf 95,1 Millionen Euro. Aus den Förderprogrammen für den Wohnungsbau flossen 19,6 Millionen Euro in die Region, nach 16,3 Millionen Euro im Jahr 2019.

Michelbach wies zudem darauf hin, dass nach etlichen Anlaufschwierigkeiten nunmehr die Hilfen der Überbrückungshilfe III des Bundes beantragt werden können. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisation, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind. Sie können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis zu 1,5 Millionen Euro erhalten, die nicht zurückgezahlt werden muss. Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie auch bislang am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder erfolgt ab März. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die  Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

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