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Michelbach: Vorsitz im Wirecard-Untersuchungsausschuss ist Sache des Ältestenrates – Parlament muss sich auf Sachaufklärung konzentrieren

Michelbach fügte zugleich hinzu: „Ich verstehe, dass die Grünen und die Linken ein Problem damit haben, dass der Vorsitz nach der bisherigen Praxis des Bundestages an die AfD gehen würde. Aber wir müssen uns auf die Aufklärung der Fehler und Verantwortlichkeiten im Falls Wirecard konzentrieren. Die Zeit dafür ist knapp genug bemessen. Da sind Nebenkriegsschauplätze schädlich. Wir wollten hier auf die Weisheit des Ältestenrates vertrauen.“

Entscheidend sei eine klar strukturierte Sachaufklärung, die an den Erkenntnissen der Sondersitzungen des Finanzausschusses und der bisherigen Ergebnissen der Strafverfolgungsbehörden ansetze, betonte der CSU-Finanzexperte. Es gelte insbesondere die Rolle des Aufsichtsrates, die Arbeit der Wirtschaftsprüfer und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie das Handeln des Bundesfinanzministeriums zu untersuchen. Ebenso müsse die Rolle der Deutschen Börse und der Banken ausgeleuchtet werden. 

„Wir müssen daraus die notwendigen Schlüsse ziehen und durch gesetzliche Änderungen der Wiederholung eines Falles Wirecard vorbeugen. Es gilt, schwer beschädigtes Vertrauen in den Finanzplatz Deutschland rasch zurückzugewinnen“, forderte der CSU-Politiker.

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