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Ich bin von der Stärke unserer Region und seiner Menschen überzeugt!

Michelbach spricht in China mit Vertretern von Wirtschaft und Politik

Peking/Coburg - Der Finanzobmann der CDU/CSU Fraktion und Coburg/Kronacher Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach führt auf Einladung der chinesischen Regierung in Peking und Shanghai umfangreiche Gespräche über die interne Wirtschaftsentwicklung, die derzeitigen Handelskonflikte, die Sicherung der Währungen und des Finanzmarktes. In Peking traf er zum Auftakt zahlreicher Gespräche mit dem Vorsitzenden der Kommission für Wirtschaft, Haushalt und Finanzen des Volkskongresses, Shi Yaobin, zusammen.

Schwerpunkt der Reise sind Gespräche mit Vertretern chinesischer Aufsichtsbehörden sowie Vertretern der deutschen Finanzbranche und mit Start-ups aus dem FinTech-Bereich. Dabei geht es vor allem um Fragen der Digitalisierung im Finanzmarkt, der Finanzmarktstabilität angesichts der hohen Verschuldung von chinesischen Unternehmen und die Finanzierung von Start-ups, aber auch Probleme deutscher Unternehmen in China.

 „China ist ein bedeutender Markt für deutsche Produkte und deutsche Investitionen. Das gilt auch für Automotive-Unternehmen aus unserer Region, die im Raum Shanghai mit Produktionsstätten vertreten sind. Gerade vor dem Hintergrund der Handelskonflikte der USA mit China und der EU sind deshalb die direkten Gesprächskontakte mit der chinesischen Seite trotz Differenzen in vielen Fragen von besonderer Bedeutung. Dabei geht es auch um die Schwierigkeiten, denen sich deutsche Investoren in China ausgesetzt sehen. Es ist immer besser miteinander, statt übereinander zu reden oder gar willkürlich Handelskonflikte vom Zaun zu brechen“, betonte Michelbach.

„Die umfangreichen Anstrengungen und das hohe Entwicklungstempo Chinas im Bereich wichtiger Zukunftstechnologien bis hin zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) bedeuten aber auch eine große Herausforderung für Deutschland und Europa. Wir werden in ganz erheblichem Umfang in Bildung, Forschung und Entwicklung investieren müssen, wenn wir nicht den Anschluss verlieren und dauerhaft etwa von chinesischen Produkten abhängig sein wollen“, mahnte der CSU-Politiker.

Er sprach sich zugleich für eine Intensivierung der Kontakte der Region im Bereich Wirtschaft und Hochschulen mit der Wirtschaftsregion Shanghai aus. „Wir sollten und müssen die Chancen nutzen, die sich in den boomenden Region Shanghai bieten“, unterstrich Michelbach.

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