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Ich bin von der Stärke unserer Region und seiner Menschen überzeugt!

Michelbach: Nach Netzausbaueinigung nun Gesetzesarbeit – Dank an Bundeswirtschaftsminister Altmaier

Coburg/Berlin – Nach der Verständigung über den Stromnetzausbau im Dreiländereck beginnt jetzt die gesetzgeberische Arbeit zur Absicherung des Netzausbaus. „Nach den Gesprächen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und seinem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß werden wir im Bundestag die Fragen der Sicherung der Energieversorgung und der zukünftigen Energiepreise für Verbraucher und Wirtschaft weiter beraten. Mit dem Struktursicherungsgesetz werden wir ein Gesamtkonzept voranbringen, mit dem wir die Folgen des Ausstiegs aus der Kernenergie und des jetzt schrittweisen Ausstiegs aus der Kohleverstromung regeln“, sagte Michelbach am Mittwoch in Berlin.

Er dankte zugleich dem Bundeswirtschaftsminister für dessen Gesprächsbereitschaft. „Mit dem Wechsel an der Spitze des Ministeriums ist auch die Bereitschaft gestiegen, auf unsere Sachargumente einzugehen, die eindeutig für den Verzicht auf die P44 und ihre Varianten sprachen. Das hat letztlich den Durchbruch für die Region gebracht. Hinzukam die technologische Weiterentwicklung, durch die nun auch die leistungsstärkere 525 kV-Technologie für die Erdverkabelung zur Verfügung steht.“

„In der Begründung des jetzt vorgeschlagenen Netzausbauplans erkennt das Bundeswirtschaftsministerium ausdrücklich an, dass die Region Coburg, Kronach und Lichtenfels mit der Thüringer Strombrücke bereits wesentlich zur Steigerung der Transportkapazitäten beigetragen. Damit folgt Altmaiers Ressort der von uns immer wieder vorgetragenen und gut begründeten Argumentation. Es wäre nicht hinnehmbar, wenn sich die Belastungen allein auf eine Region konzentrieren“, sagte Michelbach. Für die jetzt gefundene Lösung sprach auch, dass dies der wirtschaftlichste Ausbau mit den geringsten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ist.

Die Proteste waren während der Gesprächsphase eine wichtige Unterstützung für die mehr als dreijährigen intensiven Gespräche mit dem Bundeswirtschaftsministerium. „Letztlich ausschlaggebend war aber, dass wir überzeugende Sachargumente auf unserer Seite hatten auch hinsichtlich des Gesamtkonzeptes für die Stromtransport nach Süddeutschland“, sagte Michelbach.

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