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Ich bin von der Stärke unserer Region und seiner Menschen überzeugt!

Michelbach: Mehr als dreijährigen Kampf gegen neue Stromtrassen erfolgreich beendet

Coburg/Berlin – „Nun können auch die letzten Zweifler aufatmen. Nach mehr als drei Jahren harten Ringens steht endgültig fest: Weder der P44 noch eine andere neue Hochspannungstrasse wird durch das die Region Coburg/Kronach verlegt“, betonte der Coburg/Kronacher Wahlkreisabgeordnete Hans Michelbach am Dienstag in Coburg. „Die Vernunft und die besseren Argumente haben gesiegt. Auch die sichtbare Einigkeit der Menschen der Region gerade zuletzt beim Besuch von Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier im vergangenen Jahr hat ihre Wirkung nicht verfehlt.“ Die Trasse P43 wird in ihrer ursprünglichen Form von Mecklar in Hessen nach Grafenrheinfeld gebaut, wobei die Umsetzung soweit wie möglich als Erdkabel erfolgt. Der Südost-Link wird statt mit Leerrohren von Beginn an mit 525kV-Kabeltechniologie anstelle von 320 kV-Kabeln umgesetzt.

Michelbach selbst hatte in der Vergangenheit in zahlreichen Gesprächen mit der Spitze des zuständigen Bundeswirtschaftsministeriums Überzeugungsarbeit im Interesse der Region geleistet. „Der Knoten ist schließlich in einer Unterredung mit Minister Altmaier, seinem Parlamentarische Staatssekretär Thomas Bareiß und hohen Beamten des Wirtschaftsministeriums am 17. Mai geplatzt, an dem neben mir auch der CSU-Landesgruppenvorsitzende Alexander Dobrindt und die Bundestagkollegin Emmi Zeulner teilnahm. In der vergangenen Woche hat mich dann Herr Bareiß vorab über die für die Region positive Entscheidung unterrichtet“, erläuterte Michelbach.

Er fügte hinzu: „Ich habe dem Minister in dem damaligen Gespräch noch einmal alle Argumenten vorgetragen und ihn zugleich an die Zusage erinnerte, dass die Region mit der Zustimmung zur Thüringer Strombrücke ihren Beitrag zur Strominfrastruktur geleistet hat. Ich habe Peter Altmaier dabei zu verstehen gegeben, dass ein Abrücken von der damaligen Zusage ein massiver Vertrauensbrauch wäre.“

Michelbach dankte allen Bürgern und Kommunalvertretern, die sich im Kampf gegen eine neue Trassenführung engagiert hatten. „Gemeinsam haben wir die Stärke der Region eindrucksvoll bewiesen. Die gesamte Region hat sich solidarisch gezeigt und sich von den verschiedenen Vorschlägen der Netzbetreiber nicht in ihrer ablehnenden Haltung gegeneinander abbringen lassen. Das ist ein großartiger Erfolg für alle Beteiligten.

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