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Michelbach fordert Unterstützung von Bund und Land für Bahn-Lückenschluss zwischen Coburg und Südthüringen - „Riesige Chance für beide Regionen“

Coburg – Der Coburg/Kronacher Wahlkreisabgeordnete Hans Michelbach in Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder Bund und Land aufgefordert, die Pläne der Deutschen Bahn AG für einen Lückenschluss zwischen Coburg und Südthüringen zu unterstützen. Michelbach sagte am Freitag in Coburg: „Die Reaktivierung der Bahnverbindung ist eine riesige Chance für beide Regionen. Dieser Fortschritt darf jetzt aber nicht durch eine Endlos-Debatte über Zuständigkeiten zunichte gemacht werden. Die Deutsche Bahn, der Bund sowie die Länder Thüringen und Bayern müssen sich zügig an einen Tisch setzen, um dieses Vorhaben rasch auf den Weg zu bringen.“

Michelbach betonte, er begrüße den Sinneswechsel bei der Deutschen Bahn AG in Sachen Lückenschluss außerordentlich. „Ich habe die Verkehrsministerien in München und Berlin, aber auch die Deutsche Bahn AG wiederholt zum Handeln in Sachen Lückenschluss aufgerufen. Es ist gut, dass jetzt ein erster Schritt erfolgt ist. Aus diesem ersten Schritt der Bahn muss jetzt ein Weg zum Erfolg werden.“ 

„Die beiden Wirtschaftsräume können durch den Lückenschluss zum gegenseitigen Vorteil noch näher zusammenrücken. Die Fahrtzeiten zwischen Eisenbach und Coburg würden sich ebenso wie die Fahrtzeiten von Südthüringen in Richtung Westen deutlich verringern. Damit erhielte Südthüringen auch einen weitaus besseren Zugang zum ICE-Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn über den Bahnhof Coburg“, erläuterte der CSU-Politiker.

Die Befürchtung, eine schnelle Bahnverbindung zwischen Eisenach und Coburg werde nicht auf ausreichendes Fahrgastinteresse stoßen, hält Michelbach für unbegründet: „Die Vorteile sind für jeden Bürger und jede Bürgerin mit Händen zu greifen. Wir sollten uns auch daran erinnern, wie falsch die Schätzungen für das ICE-Fahrgastaufkommen in Coburg gelegen haben.“

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