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Michelbach: Erleichterung für Landwirte bei Dürre-Versicherung – Weiterer Schritt zur Unterstützung der Landwirtschaft – Auch Düngemittelverordnung nachbessern

Berlin – Als Konsequenz aus den Schäden des vergangenen Jahres in der Landwirtschaft hat der Bundestagsfinanzausschuss am Mittwoch den Weg für Erleichterungen bei der Versicherung gegen Dürreschäden für Landwirte freigemacht. „Die Versicherungsteuer für Dürreversicherungen wird rückwirkend zum 1. Januar 2020 von bislang 19 Prozent auf 0,03 Prozent gesenkt. Damit können sich die landwirtschaftlichen Betriebe bereits in diesem Jahr zu deutlich vergünstigten Konditionen gegen dürrebedingte Ertragsausfälle absichern“, erläuterte der Coburg/Kronacher Bundestagsabgeordnete und CDU/CSU-Finanzobmann, Hans Michelbach, in Berlin.

Wegen der auch in Deutschland zunehmenden Extremwetterlagen sei es erforderlich, neben Gefahren wie Hagelschlag, Sturm, Starkfrost, Starkregen und Überschwemmungen auch Dürreschäden rasch in den Katalog der Extremwetterereignisse in das Versicherungsteuergesetz aufzunehmen, erläuterte Michelbach. Die Änderung des Versicherungsteuergesetzes war eigentlich erst für Herbst vorgesehen. „Wir haben die Regelung zu den Dürreschäden aber jetzt vorgezogen, damit die Landwirte im schlechtesten Fall nicht einen erneuten Dürresommer ohne Versicherung überstehen müssen“, betonte Michelbach.

Der CSU-Politiker verwies darauf, dass die Neureglung zur Dürreversicherung bereits der zweite Schritt innerhalb kurzer Zeit zur Verbesserung der Lage der Landwirte. Er erinnerte dabei an die bereits jüngst zugesagten Hilfen für die Landwirtschaft in Höhe von einer Milliarde Euro. Er betonte zudem, dass er sich auch für Änderungen der Düngemittelverordnung einsetze. „Der Zeitdruck ist wegen des Urteils des Europäischen Gerichtshofes gegen Deutschland eng. Das Ziel ist entsprechend anspruchsvoll. Es muss aber trotz des engen Zeitfensters gelingen, Erleichterungen für Landwirte durchzusetzen.“, sagte Michelbach.

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