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Michelbach: Corona-Hilfspaket schnell umsetzen – Telefonische Sprechstunde am Donnerstag

Coburg – Der Coburg/Kronacher Wahlkreisabgeordnete Hans Michelbach drängt nach der Verabschiedung des neuen Corona-Hilfspakets auf eine rasche Umsetzung der Maßnahmen. „Es muss jetzt sichergestellt werden, dass das Geld unverzüglich bei den betroffenen Betrieben ankommt. Es darf nicht dazu kommen, dass die ersten Betriebe wegbrechen, bevor noch ein einziger Euro ausgezahlt worden ist. Es geht um den Erhalt von Unternehmen und Arbeitsplätzen in dieser schweren Krise. Dieses Ziel darf nicht in Frage gestellt werden“, betonte Michelbach am Mittwoch in Coburg.

Der Wahlkreisabgeordnete bietet Betroffenen seine Unterstützung an. Er steht am Donnerstag (26.03.) in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr bei einertelefonischen Sprechstunde (Tel.: 030 227-71030) für Fragen zum neuen Corona-Hilfspaket zur Verfügung.

Michelbach mahnte, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier habe zügige Hilfen zugesagt. Die Umsetzung dürfe jetzt nicht durch bürokratische Hürden verzögert werden. Er versicherte zugleich: „Sollte sich herausstellen, dass wir bei den Hilfen weiter nachsteuern müssen, wird dies auch geschehen.“ 

Vor allem Soloselbständige und Kleinunternehmer sollten unverzügliche Anträge auf Soforthilfen stellen, die nicht als Kredite, sondern als Zuschüsse ausgereicht werden, sagte Michelbach. Die Kreditinstitute forderte er auf, Anträge auf KfW-Liquiditätshilfen zügig zu prüfen und an die Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW) weiterzureichen.

Die Hausbanken könnten die beantragten Hilfen bereits dann auszahlen, wenn diese von der KfW unwiderruflich genehmigt seien. Es müsse nicht gewartet werden, bis die Überweisungen der KfW an die Hausbanken vorlägen. „Auch hier kommt es im Interesse von Unternehmen und Arbeitsplätze auf Schnelligkeit an“, unterstrich der CSU-Politiker. 

Er kritisierte zugleich die Vorbehalte einiger Kreditinstitute gegenüber der Ausgestaltung der KfW-Kredite. „Diese Vorbehalte sind in der aktuellen Situation absolut indiskutabel. Ich erwarte von den Kreditinstituten jetzt Solidarität gegenüber Gesellschaft und Wirtschaft. Vor zehn Jahren haben wir mit erheblichem staatlichem Mitteleinsatz die Bankenwelt vor einem Kollaps bewahrt. Die Solidarität, auf die die Banken sich damals verlassen konnten, dürfen sie ihrerseits jetzt nicht verweigern“, betonte Michelbach.

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