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Michelbach: Corona-Hilfen für Unternehmen werden vereinfacht

Mehr Infos finden Sie unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
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Coburg – Unternehmen, die unter den Folgen des Lockdown leiden, erhalten einen leichteren Zugang zur sog. Überbrückungshilfe III. „Diese Entscheidung der Bundesregierung ist ein gutes Signal an die Unternehmen, die von den aktuellen Schließungen stark betroffen sind“, sagte der Coburg/Kronacher Wahlkreisabgeordnete Hans Michelbach am Mittwoch in Coburg.
 
Mit den von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier angestoßenen Änderungen werden Zugangsvoraussetzungen deutlich vereinfacht und die maximale Förderhöhe sowie die Abschlagszahlungen nochmals spürbar erhöht. So wird die maximale monatliche Fördersumme der Überbrückungshilfe III auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen zu erhöhen. Künftig gibt es auch nur noch ein einheitliches Kriterium für die Antragsberechtigung, nämlich einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Förderzeitraum.
 
„Außerdem werden die Wertverluste für unverkäufliche bzw. saisonale Ware im stark von den Maßnahmen betroffenen Einzahlhandel als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt. Zudem können Unternehmen Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten sowie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung als Kostenposition geltend machen. Hierzu zählen beispielsweise auch Kosten zur Errichtung bzw. Erweiterung eines Online-Shops“, erläuterte Michelbach.
 
Insgesamt wurden seit Beginn der Corona-Krise über 75 Milliarden Euro an Hilfen für die Wirtschaft bewilligt und ausgezahlt. Hier sind wir im europäischen Vergleich Spitzenreiter. Hinzu kommt ebenso das Kurzarbeitergeld im Umfang von rund 20 Milliarden Euro.
 
 
Wesentliche Punkte der Einigung zur Vereinfachung der Überbrückungshilfe III umfassen:
 
-       Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 Prozent Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. Das heißt: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.
-       Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Mio. Euro pro Fördermonat (bisher 200.000 bzw. 500.000), sofern beihilferechtlich zulässig. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.
-       Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen werden einheitlich gewährt bei der Überbrückungshilfe III nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Abschlagszahlungen sind bis zu einer Höhe von bis zu 100.000 Euro für einen Fördermonat möglich statt bislang 50.000 Euro.
-       Anerkennung weiterer Kostenpositionen:
à Wertverlusten unverkäuflicher oder saisonaler Ware werden als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt
à Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

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