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Ich bin von der Stärke unserer Region und seiner Menschen überzeugt!

Bundesmittel in Millionenhöhe für Coburg nicht gefährden

„Es war seinerzeit ein großartiges Signal für die Region, dass der Bund den vierspurigen Ausbau der B4 im Coburger Weichengereuth in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und damit Ausbaumittel i.H.v. 26 Mio. EUR für die Region ausgewiesen hatte“, so der Coburg/Kronacher Wahlkreisabgeordnete Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB.

„Jeder in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur der B4 im Weichengereuth gesteckte Euro schafft zum einen eine erhöhte Verkehrssicherheit und zum anderen gute Zukunftsperspektiven für den Wirtschaftsstandort, denn Mobilität ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Wachstumsperspektive für die Region. Die Fortsetzung des Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur war und ist daher insbesondere für den Wirtschaftsraum unverzichtbar für den Erhalt von Arbeitsplätzen, für eine Chance auf ein Mehr von Wachstum, Beschäftigung sowie Wohlstand in der Region und damit letztlich auch für die Einnahmeseite der kommunalen Haushalte“, so Michelbach weiter.

Er sei der Gemeinde Ahorn daher sehr dankbar, dass diese nunmehr die Initiative für eine Verkehrskonferenz gestartet habe, welche neue Schritte hin zu einer gemeinverträglichen Lösung an den Tag bringen soll. Gerne reiche er die Hand und werde die fachliche Begleitung durch das Bundesministerium sowie das Staatsministerium sicherstellen, um eine Abwägung der Gesamtsituation am aus seiner Sicht vorrangigen Interesse des Gemeinwohls zu ermöglichen.

Ein seit Jahren von der breiten Mehrheit des Stadtrates verfolgtes Projekt einfach so zu den Akten legen zu lassen und lediglich eine Aufhübschung erreichen zu wollen, könne jedoch nicht die Lösung sein. Michelbach erinnert sie sich noch zu gut, dass er sowohl mit Alt-Oberbürgermeister Norbert Kastner als auch mit Alt-Oberbürgermeister Norbert Tessmer in deren Amtszeiten zahlreiche Gespräche mit dem Ziel geführt habe, die Aufnahme des vierspurigen Ausbau in den Bundesverkehrswegeplan zu erreichen. Beide hätten damals immer und immer wieder die Verbesserung der verkehrlichen Situation und einen Ausbau angemahnt. Diese Koalition der Vernunft gelte es wiederherzustellen.

Eine Aufhübschung sei ohnehin nicht möglich, da eine Kommune sich nicht über den mit Gesetzeskraft ausgestatteten Bundesverkehrswegeplan hinwegsetzen könne. Nach Auskunft der zuständigen Behörden brauche es einen vierspurigen Ausbau, um die Mittel fließen zu lassen. Für eine Aufhübschung jedoch würden keine Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Die Argumente der erhöhten Verkehrssicherheit sowie der verbesserten Andienung der Industrie seien aus seiner Sicht derart schwerwiegend, dass Michelbach anmahnte, weitere Lösungsmöglichkeiten für einen vierspurigen Ausbau zu erarbeiten. Er habe in diesem Zusammenhang bereits Gespräche mit den zuständigen Behörden in Bamberg, der Regierung von Oberfranken sowie den Ministerin geplant. „Es stehen 26 Mio. EUR für die Region zur Verfügung. Es käme einem Treppenwitz gleich, dass diese Gelder nach jahrzehntelangem gemeinsamen Kampf dafür nun anderswo für Verkehrsprojekte eingesetzt würden. Wir brauchen schlichtweg die bestmögliche und am Gemeinwohl orientierte Lösung für das Weichengereuth. Die Koalition der Vernunft ist jetzt gefordert!“, so Michelbach abschließend.

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